CDU-Stadtverband Barntrup
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15.12.2014, 20:00 Uhr
CDU stimmt gegen Erstellung eines Kunstrasenplatzes

In der Ratssitzung am 12.12.2014 gab sich die Mehrheit aus SPD, Grünen und FDP weihnachtlich. Es wurden fröhlich Geschenke verteilt, wohl wissend, dass das Präsent, ein Kunstrasenplatz für den RSV Barntrup, auf Pump realisiert werden muss und für die übrigen Aspiranten wie die anderen Vereine (siehe auch Sport- und Vereinsförderung) oder den Freibadverein Alverdissen  für Geschenke kein Spielraum da sein wird. Der Kostenrahmen wurde mit ca. 360.000,-- € angegeben, wovon 160.000,-- € vom RSV selbst getragen werden sollen. Die Finanzierung obliegt insgesamt der Stadt mit der Kreditierung von ca. 250.000,-- €, da auch ein Kredit des RSV städtisch vorfinanziert werden soll.

Hier hätten der Bürgermeister Jürgen Schell und der Kämmerer Uwe Schünemann sicherlich besser auf die Bremse getreten als auf das Gaspedal. Vorzutragen, die Sportpauschale der Jahre 2011 – 2014 sei ja noch in der Rücklage und sei geeignet, zur Finanzierung herangezogen zu werden, bedeutet, dass wir sie weder für die Großsanierung der Holstenkamphalle (in Millionenhöhe) noch für das unerwartete Projekt Turnhalle und Bürgerheim Sonneborn (ca. 150.000,-- € ) nutzen können, geschweige denn für Projekte der übrigen Fußballvereine TBV Alverdissen (Maulwurfsperre, Trainingslicht) oder TUS Sonneborn.

Dieser sachliche Hintergrund hat die CDU veranlasst, NEIN zu sagen. Es muss eine Verbesserung um das Waldstadion her, aber nicht zwingend die teuerste aller Varianten. Auch die Frage einer Ansparung für einen zukünftigen Austausch der Kunstrasenfläche nach ca. 15 Jahren ist vollkommen ungeklärt.

Vor dem Hintergrund der  Finanzlage der Stadt, die geprägt ist von (notwendigen) Steuer- und Gebührenerhöhungen und Mehrbelastungen der Bürgerinnen und Bürger ein nicht zu verantwortender Schritt. Die Zeche werden alle zahlen müssen, nicht nur die Schenkenden und Beschenkten.

Morgen ist die Flasche leer, heute nehmen wir noch einen gewaltigen Schluck, bevor jemand anderes sie leert. Nach diesem Motto wurde der Beschluss mehrheitlich gefasst, eingefädelt vom Kämmerer der Stadt Barntrup, der damit seine Rolle als großer Mahner zu Sparsamkeit aufgegeben hat.

Als weiteres Fazit bleibt, dass unsere Lage so verfahren ist, dass auch solche groß angelegten und erfolgreichen Aktionen wie die des RSV nicht ausreichen, ein Projekt zum Erfolg zu führen. Das macht nicht unbedingt Mut für die Zukunft.