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19.09.2014 - Übersicht | Drucken

Investor plant an der Unteren Straße in Barntrup einen seniorengerechten Neubau

Leerstand soll mit Leben gefüllt werden - Lippische Landeszeitung vom 15.09.2014

 
Politiker informieren sich | Foto: Mausch
 
Barntrup (jm). Fachwerkhäuser mit verzierten Außenfassaden reihen sich entlang der Unteren Straße in Barntrup. Doch es gibt einen "Ausreißer", das Haus Nummer 3. Seit einem Jahr steht es leer, der Putz bröckelt. Noch in diesem Jahr soll es abgerissen werden, das wurde am Donnerstag im Planungsausschuss bekannt.

Wie Ausschussvorsitzender Jobst-Dieter Rodewald-Tölle berichtete, ist ein privater Investor gefunden worden. Mit finanziellen Mitteln aus dem Privaten Modernisierungsprogramm des Landes NRW wird dem Käufer beim Abriss des rund 90 Jahre alten Gebäudes sowie beim Neubau unter die Arme gegriffen. Die vorläufige Planung sieht laut Franz-Joachim Kuhs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, einen Neubau vor, der seniorengerecht ausgestattet wird, unter anderem mit einem Fahrstuhl. Rodewald-Tölle: "Damit wird eine Bedarfslücke in Barntrup angesprochen." Der neue Komplex soll in das Straßenbild eingegliedert werden, sprich, das Sechs-Parteien-Haus wird so hoch wie das Nachbargebäude. "Es kann nur besser werden", kommentierte Bürgermeister Jürgen Schell die Pläne.
 



Nicht mehr in der Planungsphase, sondern bereits modernisiert worden sind bereits 20 andere Gebäude in dem festgelegten Sanierungsgebiet in Barntrup. Dort befindet sich auch das Haus Nummer 42 an der Unteren Straße, das neben einem neuen Anstrich energetische Fenster bekommen hat.  Eine Teil der Kosten hat ebenfalls das Land übernommen, mit dem Ziel, Städte und Gemeinden lebenswerter zu machen.

Diesen Weg geht die Stadt Barntrup selbst auch. Seit 2012 gibt es ein weiteres Projekt  – das Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden". Mir Projektideen oder einem finanziellen Beitrag von Bürgern, Unternehmen und Vereinen soll der Stadtkern sowie Sonneborn neu gestaltet werden. 50 Prozent der Kosten für neue Spielgeräte, Infotafeln, Bänke oder Kunstobjekte übernimmt die Stadt, die andere Hälfte die Privatpersonen selbst. "So wird das private Engagement aktiviert, die Bürger können sich selbst einbringen", erklärte Kuhs in der Sitzung.

Weitere Infos zu den Projekten unter www.barntrup.de im Internet

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